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Grundlagen:

Mit der Myozentrik existiert ein elegantes Verfahren zur Behand- lung von kranio-mandibulären Dysfunktionen. Im Unterschied zur klassischen Gnathologie, die die Bissposition aus der Biomechanik der Kiefergelenke abzuleiten sucht, versucht die Myozentrik mit TENS die chronisch verspannte Musku- latur zu lockern und die Gewöhn- ung an eine bestimmte Kontakt-situation zwischen den Zähnen aufzulösen, bevor eine muskulär möglichst ausgeglichene Bisslage ermittelt wird. Dies besonders auch auch in Fällen, bei denen erkrankte Gelenke pathologische und manchmal irreführende Anhaltspunkte geben würden...



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Fallbeispiele:

Die in der Gnathologie übliche Konzentration darauf, bei Kiefergelenken einen Rotations- punkt zu ermitteln, eine so genannte Scharnierachse, führt den Blick des Zahnarztes weg von orthopädischen Belangen, welche besonders beim CMD-Patienten wichtig sind. In diesem Artikel wird dargelegt, wie Anamnese, Untersuchung, Modellvermessung, Muskelentspannung, Begleittherapie und Myozentrik mit einender zu einem umfassenden Therapieansatz bei der CMD verknüpft werden können....



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Die Wissenschaft:

"Die Myozentrik ergibt immer Kondylenlagen, die zu weit anterior sind", oder "Die Myozentrik liegt im Mittel um den Betrag x anterior zur Bisslage y". So oder ähnlich steht es öfters zu lesen, allerdings leider zumeist bei Autoren die nicht selbst mit der Myozentrik arbeiten und in deren Bestimmung routiniert sind. Eine solche Aussage ist aber ebenso falsch, wie etwa die, dass handgeführte Bissnahmen immer Kondylenpositionen ergäben, die zu weit retral liegen.

Ein Beitrag von Robert Jankelson, D.D.S., und Rainer Schöttl, D.S.S.(USA)





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Cranio-mandibuläre Orthopädie:

Neben den „modernen" Zivilisationskrankheiten, wie A.I.D.S., Herz-Kreislauf- erkrankungen und den Allergien wird eine der wichtigsten Geiseln der zivilisierten Menschheit nur allzu häufig übersehen: chronische Schmerzen. Während das Phänomen chronischer Schmerzen unter den Naturvölkern nur relativ selten anzutreffen ist, ist es in der modernen westlichen Welt zu einem lebensbestimmenden Faktor geworden...



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40 Jahre ITMR:

Obwohl die Myozentrik für viele den neuen Weg bei der physiolog-ischen Bisszuordnung darstellt, bei dem keine Manipulation von außen zu erfolgen braucht und bei der man eine optimalen Muskel-funktion und Harmonie zur Körperhaltung erreicht, gibt es das Grundkonzept schon lange. 1983 hatte ich Dr. Robert Jankelson in Atlanta kennen gelernt, und er wurde in der Folge zu meinem „myo-zentrischen Mentor“.



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In der BRD:

Einzelne Aspekte der Myozentrik wurden schon vor Dekaden auch universitär untersucht (z. B. Prof. Kappert, Universität Freiburg), jedoch ist die systematische Einführung der Myozentrik in Deutschland in den 80-er Jahren mit den Namen Walter Schöttl, Rainer Schöttl, Robert Jankelson und James Garry verbunden. Die Verbreitung und Weiterentwicklung in Deutschland in den darauf folgenden Dekaden wurde...



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Literatur:

Die Myozentrik wird weltweit betrieben, und das seit über 40 Jahren. So ist es nicht verwunderlich, dass es dazu eine unübersehbare Vielfalt in der Literatur gibt. Da sich außer in Japan und Italien aber nur sehr wenige...



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